Kostenübernahme

Private Krankenkassen / Beihilfe

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Der Stundensatz (50 Min) für Psychotherapie beträgt bei Privatpatienten 100,55 €. Die Kosten der psychotherapeutischen Behandlung werden in der Regel von Ihrer privaten Krankenversicherung und / oder von der Beihilfe für Beamte erstattet. Der Umfang der Leistungen kann variieren, das hängt von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Vereinzelt kann es auch dazu kommen, dass Zuzahlungen erforderlich sind. Daher empfehle ich Ihnen, sich vor Aufnahme der Therapie direkt bei Ihrer Versicherung bzw. der Beihilfestelle über die Kostenübernahme zu informieren. Entsprechende Antragsformulare hält Ihre Krankenkasse bereit.

Selbstzahler

Wenn Sie die Therapiekosten selbst tragen möchten, bespreche ich mit Ihnen die zu erwartenden Kosten. Tragen Sie die Therapiekosten selbst, sind Sie unabhängig von Formalitäten und flexibel in der Therapiegestaltung (z.B. Sitzungsfrequenz). Auch bei Selbstzahlern erfolgt die Abrechnung gemäß der Gebührenordnung der Psychotherapeuten. Darin wird eine 50-minütige Sitzung derzeit mit 100,55 € vergütet. Diese Kosten sind ggf. steuerlich absetzbar.

Kosten­erstattungs­verfahren

Bei gesetzlich Versicherten, die nachweislich keinen Therapieplatz bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung finden, übernehmen viele Krankenkassen eine Behandlung im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens. Hintergrund dafür ist der gesetzlich verankerte Anspruch, bei Bedarf eine zeitnahe, fachgerechte psychotherapeutische Behandlung zu erhalten. Ist eine Krankenversicherung nicht in der Lage, ihren Versicherten innerhalb von drei Monaten (in bestimmten Fällen auch sechs Wochen) einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten mit Kassensitz zu vermitteln, ist sie dazu verpflichtet, die Kosten bei einem approbierten Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung zu übernehmen. Wartezeiten von mehr als drei Monaten müssen nicht hingenommen werden. Zur Begründung der Behandlung empfiehlt es sich, eine "Notwendigkeitsbescheinigung" ihres Psychiaters, Neurologen oder Hausarztes einzuholen. Darüber hinaus müssen Sie der Kasse nachweisen, dass Sie bei mehreren Psychologischen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung in zumutbarer Zeit keinen Therapieplatz erhalten. Eine direkte Abrechnung mit gesetzlichen Krankenversicherungen ist bei mir noch nicht möglich, da ich derzeit noch auf der Warteliste für eine Kassenzulassung stehe.